Frische Brise wird um neun Wochen verlängert

Frank Ehlebracht (Stiftung der Sparkasse Rietberg), Kunsthistoriker Dr. Thomas Gädeke, Margit Billib, Museumsleiter Thorsten Austermann, Bürgermeister Andreas Sunder, Restauratorin Ursula Lins und Künstlerin Frauke Gloyer (von links) hatten die Ausstellung im Juni eröffnet. Foto: Stadt Rietberg

Ausstellung im Kunsthaus zeigt »Das Meer und der Norden«

Rietberg. Die aktuelle Ausstellung im Kunsthaus Rietberg – Museum Wilfried Koch wird verlängert. Dort sind unter dem Titel »Das Meer und der Norden« 67 Bilder von vier Künstlerinnen und Künstlern vereint, die das Maritime, die Küste und ein bisschen Urlaubsgefühl zum Thema haben. Letzter Ausstellungstag ist nun der 16. Oktober.

Zunächst war vorgesehen, ab Ende August eine neue Ausstellung zu beginnen, die aber aktuell nicht möglich ist. Sie wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. So wird die derzeitige Bildersammlung »Das Meer und der Norden« um neun Wochen verlängert. Zumal die Werke von Friedel Anderson, Hans-Joachim Billib, Klaus Fußmann und Frauke Gloyer auf reges Interesse stoßen. „Bisher rund 250 Besucher – das ist eine sehr gute Zahl“, sagt Museumsleiter Thorsten Austermann. „Deshalb geben wir dem Publikum gern zusätzliche Gelegenheit, die Gemeinschaftsausstellung dieser vier Künstler anzusehen, die überwiegend den norddeutschen Realisten zuzuordnen sind.“

Ausgestellt sind Bilder von Friedel Anderson, Hans-Joachim Billib, Klaus Fußmann und Frauke Gloyer. Ölgemälde und Farbradierungen bilden den Schwerpunkt; alle Bilder weisen eine Verbindung zu Strand und Meer auf, was sie in dieser Ausstellung vereint.

Das künstlerische Werk von Friedel Anderson umfasst ein breites Spektrum an Techniken und Motiven – von gemalten Landschaften bis zu Porträts und Stillleben. Ein sehr individueller Realismus betont und zeichnet die Bilder von Hans-Joachim Billib aus. Als wichtiger Vertreter figurativer Malerei gilt Klaus Fußmann. Der Grafiker und Essayist ist bekannt für expressiv-flächige und farbintensive Ölgemälde. Frauke Gloyer ist für ihre besonders feinen Sinne für Licht und Stimmungen über Land und Wattenmeer bekannt.

Geöffnet ist das Kunsthaus Rietberg – Museum Wilfried Koch immer dienstags bis freitags von 14.30 bis 18.00 Uhr, sowie samstags und sonntags von 11 bis 18 Uhr.

  • Frank Ehlebracht (Stiftung der Sparkasse Rietberg), Kunsthistoriker Dr. Thomas Gädeke, Margit Billib, Museumsleiter Thorsten Austermann, Bürgermeister Andreas Sunder, Restauratorin Ursula Lins und Künstlerin Frauke Gloyer (von links) hatten die Ausstellung im Juni eröffnet. Foto: Stadt Rietberg
  • Hans-Joachim Billib: List, Ellenbogen, Öl auf Leinwand, 2011