Rietberger feiern friedlich Karneval

Drei uniformierte Personen blicken auf eine feiernde Menge auf der Straße. Auf ihren gelben Westen lässt sich "Ordnungsamt" lesen.
Die Mitarbeiter des stätischen Ordnungsamtes hatten den Straßenkarneval genau im Auge. Foto: Stadt Rietberg

Tausende feiern in der Altstadt – DRK bringt drei Personen ins Krankenhaus

Rietberg. Insgesamt ist der Straßenkarneval auch in diesem Jahr wieder recht friedlich abgelaufen. Das bescheinigen Polizei, Rettungsdienste und Mitarbeiter des Ordnungsamtes den tausenden Feiernden nach dem Rosenmontag, dem Höhepunkt im Rietberger Karneval.

Mehr als 270 Personen haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des städtischen Ordnungsdienstes im Verlauf des Rosenmontags kontrolliert. Die Mitarbeiter haben 67 Verwarnungen ausgesprochen und 65 Bußgeldverfahren eingeleitet – zum Beispiel wegen Verstößen gegen das Glasverbot, Urinierens in der Öffentlichkeit oder Cannabiskonsum. Zudem wurden fünf Platzverweise ausgesprochen. Auch die Polizei sprach 13 Platzverweise aus. Einen Mann aus Delbrück nahm sie in Polizeigewahrsam nachdem er einem polizeilichen Platzverweis nicht nachgekommen war und Widerstand leistete. 

Einen 16-Jährigen mit einem Atemalkoholwert von 1,48 Promille übergaben die Mitarbeiter des Ordnungsdienstes an seine Eltern.Zwei Personen drohten betrunken in die Ems zu stürzen, diese wurden an den Rettungsdienst übergeben. 

Das DRK wiederum hat am Montag drei Patienten ins Krankenhaus bringen müssen. Insgesamt 57 Hilfeleistungen waren erforderlich, die meisten aufgrund verstärkten Alkoholgenusses. Diese Zahlen seien auch mit den Vorjahren oder anderen Veranstaltungen dieser Größenordnung vergleichbar, sagt Stefanie Merschbrock, Leiterin des DRK-Ortsvereins Rietberg. Der hatte den gesamten Einsatz mit mehr als 70 Hilfskräften koordiniert.