Die Müllflut in den Griff bekommen

Die genannten Personen stehen zwischen großen Ausstellungswänden und schauen in die Kamera.
Herzlich willkommen in der neuen Ausstellung der Stadtbibliothek. Julia Bröckling und Jennifer Bader (beide Leitung Stadtbibliothek), Dr. Andreas Husicka (Lehrer am Gymnasium Nepumucenum) und Rietbergs Klimaschutzmanagerin Wibke Kordtomeikel (von links) laden alle Interessenten sein, sich zu informieren. Foto: Stadt Rietberg

Ausstellung „Trashbusters“ im Eingang der Stadtbibliothek

Rietberg. Auf die Müllflut in den Weltmeeren macht die interaktive Wanderausstellung „Trashbusters – Fight the Plastic Wave“ aufmerksam, die noch bis Dienstag, 12. Mai, im Eingang der Stadtbibliothek Rietberg an der Emsstraße 10 zu sehen ist. Dort können sich Interessierte und vor allem auch Schulklassen nicht nur über das Problem informieren, sondern sie erhalten mit Hilfe kreativer Mitmachaktionen auch Tipps zur Abfallvermeidung und für ein besseres Umweltbewusstsein.

Konzipiert wurde die Ausstellung von der Naturschutzjugend NRW. Zielgruppe sind vor allem Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I, die neue Inhalte rund um das Themenfeld Abfall und Recycling kennen lernen. Jedes Jahr gelangen unglaubliche zehn Millionen Tonnen Plastikmüll in die Weltmeere – diese Müllflut wird thematisiert mit dem Ziel, die Jugendlichen dazu zu bringen, ihren eigenen Lebensstil und auch die Abfallsituation an ihrer Schule zu reflektieren sowie Handlungsoptionen zu entwickeln, um den eigenen Plastikkonsum zu reduzieren.

Die interaktive Wanderausstellung besteht aus einem Entdeckertisch, mehreren Ausstellungswänden und großen Würfeln mit Aufgaben. Werden diese richtig gelöst und passend angeordnet, entsteht aus den Würfeln ein großes Puzzle. An diesen drei Stationen können die Besucherinnen und Besucher ihr Fachwissen erweitern, zum Beispiel über Mikroplastik, aber auch über die Abfallsituation diskutieren und diese bewerten. Bei einem Quiz schließlich kann das (zum Teil neue) Wissen unter Beweis gestellt werden.

Die Idee, die Ausstellung im Eingangsbereich der Stadtbibliothek zu platzieren, hatte Rietbergs Klimaschutzmanagerin Wibke Kordtomeikel gemeinsam mit Dr. Andreas Husicka, Lehrer am Gymnasium Nepumucenum. Dort war die Ausstellung im vergangenen Jahr bereits einige Wochen lang zu sehen, soll nun aber auch allen anderen Interessenten, vor allem heimischen Schülerinnen und Schülern, zugänglich gemacht werden. Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 12. Mai immer zu den Öffnungszeiten der Stadtbibliothek: Dienstag und Donnerstag von 14.30 bis 18.30 Uhr, Mittwoch und Freitag zusätzlich von 11 bis 13 Uhr, Samstag von 10 bis 13 Uhr. Schulklassen, die außerhalb dieser Öffnungszeiten kommen möchten, sollten sich anmelden über einen Link, der hier zu finden ist: www.rietberg.de/leben-in-rietberg/stadtbibliothek.html. Dann wird das Gebäude zur passenden Zeit aufgeschlossen, so dass der Besuch der Ausstellung auch dann möglich ist. Schulen, Vereine oder andere Organisationen haben auch die Möglichkeit, die Ausstellung auszuleihen und selbst zu präsentieren. Die Koordination läuft über Klimaschutzmanagerin Wibke Kordtomeikel. Sie ist erreichbar unter der E-Mail-Adresse  klima@stadt-rietberg.de