Politik beschließt Gesamtschul-Neubau

Das Foto zeigt Schulgebäude und die Cultura aus der Luft.
Blick aus der Vogelperspektive auf das Rietberger Schulzentrum. Foto: Stadt Rietberg

Sanierungspläne für Bestandsgebäude sind vom Tisch 

Rietberg. Die Rietberger Gesamtschule bekommt demnächst ein neues Schulgebäude. Im Jahr 2013 gegründet, nutzt die Schule aktuell bereits einen Neubau aus dem Jahr 2018 sowie ein Bestandsgebäude am Schulzentrum. Ursprünglich hatten Stadtverwaltung und Politik geplant, das Bestandsgebäude sanieren zu lassen - unter anderem aufgrund einer bestehenden PCB-Belastung. Jetzt hat die Kommunalpolitik sich allerdings anders entschieden: In den nächsten Jahren wird auf dem Gelände des Schulzentrums ein Neubau für die Gesamtschule entstehen. Das ist günstiger, als das Bestandsgebäude zu sanieren. Perspektivisch soll das Bestandsgebäude dann abgerissen werden. Die so frei werdende Fläche könnte als Schulhof genutzt werden.
 

Einstimmig haben sich die Politiker aller Fraktionen in einer gemeinsamen Sitzung der Ausschüsse für Schule, Kultur und Sport sowie für Bauen und Verkehr für den Neubau ausgesprochen und die Pläne für eine Sanierung ad acta gelegt. Bisher existiert zwar nur ein grober Entwurf, aber das Ziel ist klar: Ein Neubau soll her. „Absprachen und Vorschläge zum genauen Raumprogramm, zur Ausstattung und weitere Details werden in den nächsten Monaten folgen“, sagte Bürgermeister Andreas Sunder. Im nächsten Schritt soll nun eine erste konkrete Planung für den Neubau entworfen und der Politik vorgestellt werden. 

Die Stadt Rietberg hatte für die Gesamtschule im Jahr 2018 bereits ein erstes neues Schulgebäude errichten lassen – ebenfalls auf dem Gelände des Schulzentrums am Torfweg. Vorher waren die Gesamtschüler in ehemaligen Räumen der Rietberger Realschule untergebracht. Diese Schulform ist im Jahr 2018 ausgelaufen, seitdem gibt es in Rietberg keine Realschule mehr.