
Aktionsseite mit Spendenformular auf rietberg.de eingerichtet
Rietberg. Öffentliche Grünflächen dienen nicht nur der Erholung, sie tun auch der Natur gut, sind Lebensraum für Insekten, Vögel und andere Tierarten. Und sie machen eine Stadt lebenswert. Die Stadt Rietberg startet nun ein neues Projekt. Unter dem Motto „Spenden für mehr Grün“ können Bürgerinnen und Bürger ab sofort mit einem freiwilligen finanziellen Beitrag dafür sorgen, dass Rietberg noch Grüner wird – auch eine schöne Idee für ein nachhaltiges Geschenk.
Auf dieser Seite von rietberg.de (Bereich „Rathaus“-„Klimaschutz und Energie“ – „Spenden für mehr Grün“) stehen alle wissenswerten Informationen sowie ein Button für die Spende zur Verfügung. Den Anfang macht im Aktionszeitraum vom 15. Juni bis zum 31. August die Bauerkampstraße in Neuenkirchen. Dort möchte die Stadtverwaltung gerne eine Obstbaumreihe mit 15 Exemplaren anpflanzen. Kostenpunkt inklusive Pflege im ersten Jahr: 6000 Euro. Auf der Webseite können Interessenten verfolgen, wann die erforderliche Summe erreicht ist. Weitere Projekte werden folgen.
Bürgermeister Andreas Sunder ist sich sicher, dass viele Interessenten mitmachen werden: „Ich nehme eine hohe Spendenbereitschaft in unserer Bevölkerung wahr. Das haben schon unsere vielen erfolgreichen Bürgerbaum-Formate gezeigt. Und selbstverständlich investieren wir als Stadtverwaltung weiterhin in unser Öffentliches Grün. Aber angesichts der eher knappen Finanzlage ermöglichen uns die Spenden, noch mehr zu machen. Grüne Oasen sind wichtig, gerade in Zeiten des Klimawandels.“ Und auch Heike Bennink, Leiterin der Abteilung Öffentliches Grün, freut sich auf viele erfolgreiche Aktionen: „Es ist immer schön zu sehen, wie viele Menschen sich engagieren und bereit sind, über Spenden einen Teil beizutragen.“ Sie werde oft aktiv von Bürgerinnen und Bürgern angesprochen, die fragen, ob und wie sie etwas spenden können. „Mit diesem Projekt schaffen wir nun eine Plattform, damit sich Menschen dauerhaft und nach ihren Wünschen und finanziellen Möglichkeiten einbringen können“, sagt sie.

