
Vom 1. bis 21. Mai drei Wochen auf das Auto verzichten
Rietberg. Auf vielen Straßen und Radwegen in Rietberg und den Stadtteilen kann man es in weißer Schrift lesen: »Stadtradeln«. Die beliebte Aktion für alle Bürgerinnen und Bürger startet erneut am 1. Mai – passend zur Rietberger Klimawoche.
Dann sind wieder alle Rietbergerinnen und Rietberger aufgerufen, ihr Auto stehen zu lasen und möglichst viele Alltagswege mit dem Fahrrad zurückzulegen. Der Verzicht aufs Auto schützt das Klima, und die Bewegung auf dem Zweirad ist ein Mehrwert für die Gesundheit.
Und ein bisschen Wettbewerb ist es auch: Wer sich in der Stadtradeln-App registriert und jede Radfahrt protokolliert, kann sich mit Freunden und Kollegen messen – oder auch ein anderes Team herausfordern. Wer sammelt die meisten Kilometer und wird Teamchampion? 21 Tage lang in die Pedale treten heißt auch: Möglichst viele Kilometer für die Stadt Rietberg sammeln. Denn jeder Kilometer zählt auch für die Heimatstadt im Vergleich der Kommunen im Kreis Gütersloh und im Land NRW.
Der Aktionszeitraum dauert vom 1. bis 21. Mai. Wer in der Vergangenheit schon einmal mitgemacht hat, kann seinen Account in der Stadtradeln-App weiternutzen. Wer erstmals mitmachen möchte, kann die entsprechende App kostenfrei auf das Smartphone laden, sich registrieren und anschließend jeden im Aktionszeitraum gefahrenen Kilometer eintragen. Eine Registrierung ist bereits jetzt möglich unter www.stadtradeln.de/rietberg. In der App kann man einem Team beitreten, oder ein eigenes Team gründen, zum Beispiel mit der Familie, mit Nachbarn oder dem Sportverein. In der App werden alle eingetragenen Kilometer addiert und am Ende ausgewertet.
Im Eingangsbereich des Verwaltungsgebäudes Rathausstraße 36 liegen grüne Stadtradeln-Bänder zur Mitnahme aus. Die kann man schön an den Fahrradlenker knoten und so auch für jedermann sichtbar die Teilnahme dokumentieren.
Im vergangenen Jahr haben 774 Frauen und Männer, Kinder und Jugendliche mitgemacht – so viele wie nie zuvor in Rietberg. Mit den insgesamt 163.252 gefahrenen Kilometern haben die Rietberger etwa 27 Tonnen schädlichen CO2-Ausstoß vermieden – weil sie eben nicht mit dem Auto, sondern mit dem Fahrrad gefahren sind.

