Klimaschutz & Energie

 

Klimakommune Rietberg

Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt den Ausstoß von Kohlendioxid und anderen Treibhausgasen bis 2020 im Vergleich zu 1990 um 40% zu reduzieren. Dieses Ziel kann jedoch nur realisiert werden, wenn Städte und Gemeinden aktiv ihren Beitrag dazu leisten. Bereits seit mehreren Jahren engagiert sich die Stadt Rietberg daher im Bereich Energie und Klimaschutz. Ihr Leitbild ist es, bis zum Jahr 2030 den kompletten Energiebedarf der Stadt aus erneuerbaren Energien zu decken. Zurzeit wird bei einem Anteil von 27% Strom aus Erneuerbaren Energien jedoch immer noch fünfmal mehr Strom in Rietberg benötigt als selbst hergestellt wird. Dies soll sich in Zukunft jedoch ändern!

Meilenstein: »Klimaneutrale Stadtverwaltung bis 2022«

Dieser Meilenstein soll mit der Reduzierung und dem Ersatz sämtlicher fossiler CO2-Emmissionen städtischer Gebäude mittels energetischer Gebäudesanierung, verbesserter Energieeffizienz sowie durch die Umstellung von fossilen auf erneuerbare Energieträger erreicht werden. Alle Klimaschutzmaßnahmen der Stadt werden durch das Integrierte kommunale Klimaschutzkonzept gebündelt. Dabei wird ein Dreiklang aus Energievermeidung, Steigerung der Energieeffizienz und Erhöhung des Anteils an erneuerbaren Energien angestrebt.

Klimapark Rietberg

DSC_2883_mittelAuf dem Gelände der ehemaligen Landesgartenschau Rietberg befindet sich Deutschlands erster Klimapark. Der Park versteht sich als Informations- und Technologiezentrum für die Themen des Klimawandels, der erneuerbaren Energien und bietet Klimaschutz zum Anfassen. Auf ca. 15.000 Quadratmetern erwarten die Besucher spannende Themenbereiche. Weitere Informationen gibt es auf der eigenen Seite des Klimapark Rietberg.

Masterplan-Kommune - 100% Klimaschutz

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„Daumen hoch für den Klimaschutz!“ Die Stadt Rietberg stellt sich der Aufgabe, Treibhausgasemissionen und Energieverbrauch zu reduzieren

Für vier Jahre, bis zum 30. Juni 2020, wird die Stadt Rietberg in ihren Bemühungen zum Klimaschutz als Masterplan-Kommune weiterhin von der Bundesregierung unterstützt und erhält eine finanzielle Förderung von mehreren 100.000 Euro für Sach- und Personalkosten.
Masterplan-Kommunen sollen Vorbild für andere Städte und Gemeinden sein und ihre Klimaschutzaktivitäten in der breiten Öffentlichkeit verankern. Durch das Vorhaben der Masterplan-Kommunen sollen alle Beteiligten miteinander vernetzt und ein gemeinsamer Lernprozess initiiert werden. Dabei fängt die Stadt Rietberg nicht bei null an, sondert baut auf die bisherigen Klimaschutzaktivitäten auf. Hier sind vor allem das Klimaschutzkonzept aus dem Jahre 2012 und die Erstellung eines Klimaschutzteilkonzeptes aus dem Jahre 2013 zum Bereich der erneuerbaren Energien zu nennen.

Aber auch das Engagement der Bürger als Klimaschutzbotschafter und die vielfältigen Möglichkeiten im Klimapark gelten als gute Grundlage, die Ziele der Bundesregierung im Bereich Klimaschutz zu erfüllen. Masterplan-Kommunen verpflichten sich, ihre Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2050 um 95 Prozent gegenüber dem Jahr 1990 zu senken und ihren Verbrauch an Endenergie in diesem Zeitraum zu halbieren. Damit für die Masterplan-Kommunen diese Ziele greifbar werden, ist eine erhebliche Steigerung der Energieeffizienz in allen Bereichen notwendig. Neben dem Ausbau Erneuerbarer Energien und der Senkung des Energieverbrauchs müssen deutliche Reduktionen der Emissionen in Industrie und Landwirtschaft erreicht werden. Auch private Haushalte können einen erheblichen Beitrag zum Ziel des 100% Klimaschutzes leisten. Im Herbst 2017 hat der Umwelt- und Klimaausschuss der Stadt Rietberg den »Masterplan 100% Klimaschutz« beschlossen. Eine Kurzfassung ist hier nachzulesen.

 

Zur Geschichte des Programmes »Masterplan 100% Klimaschutz«

Das Bundesumweltministerium fördert bereits seit vielen Jahren den kommunalen Klimaschutz im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative. 2012 wurde erstmals das Programm »Masterplan 100% Klimaschutz« angeboten. 19 Städte und Gemeinden sowie Kreise nahmen teil. In den kommenden Jahren werden zusätzlich 22 öffentliche Verwaltungen beteiligt. Aus Nordrhein-Westfalen sind dies, neben Rietberg, die Stadt Beckum, die Stadt Münster und der Kreis Lippe.

Entwicklungs- und Schutzplan - Stadtentwässerung

Klimafolgen und die Anpassung an die Folgen des Klimawandels – ein spannender, oft noch unterschätzter Bereich. Im Rahmen eines Pilotprojektes entwickelt die Stadt Rietberg gemeinsam mit ihren Bürgern einen Schutzplan, um Starkregen und daraus folgenden Überschwemmungen oder Hochwasser wirkungsvoll entgegen zu treten. Mehr Informationen finden Sie unter Stark im Regen – Rietberger sorgen vor!

Rietberg im anderen Licht

Kommune in neuem Licht

Die Stadt Rietberg gehört zu den 10 Preisträgerkommunen im bundesweiten Wettbewerb „Kommunen in neuem Licht“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Damit setzte sich die Emsstadt mit ihren Entwicklungen zur Nutzung von LED-Technik im historischen Stadtkern mit neun anderen deutschen Städten in einer Gemeinschaft von 141 Bewerbern durch. Damit verbunden ist eine Fördersumme von bis zu 2 Millionen Euro für die Umsetzung der Maßnahmen. Somit kann das Projekt komplett durch Fördergelder finanziert werden.

Durch die neue Beleuchtung wird jährlich rund 50% an Energiekosten eingespart und der CO2 Ausstoß um über 29 Tonnen pro Jahr vermindert. Im Rahmen des Projektes wurden nicht nur alle Straßenleuchten innerhalb des historischen Stadtkernes gegen energiesparende LED-Leuchten ausgetauscht, es wurden zusätzlich Fassadenanstrahlungen stadtbildprägender öffentlicher und privater Gebäude realisiert. Zudem erhielten Baumsolitäre und Bürgergärten eine Illuminierung. Insgesamt führt dies zu einer erheblichen Attraktivitätssteigerung des gesamten Altstadtgebietes. Zur Erhöhung des Sicherheitsaspektes wurde ein LED-Lichtband für sehbehinderte Fußgänger zwischen Historischem Rathaus und dem Bürgerbüro eingebaut. Nähere Informationen zu den Arbeitsschritten und den Projektpartnern finden sie auf dem Flyer des Projektes „Kommunen in neuem Licht“:

Medienresonanz des Projektes:


»city.people.light Award« city.people.light.awardDas ausgeklügelte Beleuchtungskonzept in der historischen Rietberger Altstadt ging als Sieger aus dem weltweiten Wettbewerb »city.people.light Award« hervor. Frei könnte der Titel des Wettbewerbs mit: »Die Stadt, ihre Menschen und das Licht« übersetzt werden. Vergeben wurde er zum elften Mal vom Weltlichtverband LUCI. Den mit 10.000 Euro dotierten 1. Preis gewann im Jahr 2013 die Stadt Rietberg. Der 2. und 3. Preis gingen an die südkoreanische Stadt Seoul und an Genf in der Schweiz.

Rietberger Klimaschutzpreis

Klimaschutzpreis 2016 als Wettbewerb für Kinder und Jugendliche

Wie rettet man die Erde? Am besten in vielen kleinen Schritten. Und nur dann, wenn alle mitmachen. Die Stadt Rietberg hat im Januar 2017 gemeinsam mit der Firma Innogy (ehemals RWE) zum achten Mal einen Klimaschutzpreis verliehen. Dieses Mal waren Kinder und Jugendliche aufgefordert, sich als Klimabotschafter mit eigenen Ideen zu beteiligen. Insgesamt 2500 Euro Preisgeld ist unter den Gewinnern verteilt worden.

Sieben Projektgruppen – davon fünf vom Gymnasium Nepomucenum – haben eine Auszeichnung erhalten. Jeweils eine Urkunde und Preisgeld gingen an die Gruppen. Die Teilnehmer hatten sich ganz unterschiedlich an die Aufgabe herangewagt. Rietbergs Bürgermeister Andreas Sunder, Klimaschutzmanagerin Birgit Frerig-Liekhues und Manfred Rickhoff von der Firma Innogy zeigten sich sehr angetan von den Projektbeiträgen, die sich alle auf unterschiedliche Art und Weise mit dem Thema Klimaschutz beschäftigen. Jüngster Teilnehmer war Moritz Burghardt. Der Elfjährige hat ein Solarwindrad aus Lego entworfen und selbst gebaut. Seine Idee: „Die Windräder haben so viel ungenutzte Fläche. Da könnte man doch gut Solarmodule anbringen und die Sonnenenergie einfangen.“ Der Clou an seinem Modell: Es lässt sich in sämtliche Himmelrichtungen drehen und neigen, damit es der Sonne optimal folgen kann.

Weitere Preisträger waren Emily (17) und Elias (16) Daub-Diekhoff. Die Geschwister haben aus Altkleidern eine „Prima-Klima-Tasche“ genäht – symbolisch dafür, dass niemand mehr mit Plastiktüten die Umwelt belasten muss. Die Schülervertretung des Gymnasiums präsentierte ein selbst gestaltetes Bild einer Weltkugel, die von zwei Händen gehalten wird. Das Motto: Wir haben es in der Hand, etwas zu verändern. Den Preis nahm Luis Lütkehellweg stellvertretend entgegen.

Mit dem CO2-Ausstoß auf dem Weg zur Schule haben sich Sophie Sandbote, Lena Schulte, Natalie Krämer, Leonie Schmidt und Alina Diekhans (alle Klasse 8) beschäftigt. Wie man am besten Strom spart, das wurde von Matthias Vogelsang, Zerdest Yadel, Lasse von Eitzen und Louis Kleiner (alle Klasse 8) thematisiert. Wie positiv sich der Einsatz von recyceltem Papier in Schule und Büro bemerkbar macht, darüber klärten Jannik Schulz, Ethem Tuncel und Moritz Potthoff (alle Klasse 8) auf. Wie viel (vermeidbarer) Plastikmüll jedes Jahr in den Schulklassen anfällt, das recherchierten Meike Blomberg, Lea Habig, Sarah Wessels und Alissa Springensguth (alle Klasse 8).

Bürgermeister Andreas Sunder begrüßte ausdrücklich das Engagement der jungen Umweltfreunde: „Ich finde es klasse, wie professionell und tiefgreifend Ihr Euch mit diesen Themen auseinandergesetzt habt.“ Auch Manfred Rickhoff von der Firma Innogy betonte, sein Unternehmen unterstütze diesen Preis sehr gern, denn „wir lesen immer nur von den großen Projekten zum Thema Klimaschutz. Dabei sind die vielen kleinen mindestens genauso wichtig. Und die würdigen wir gern“.

Prima Klima bei der Preisverleihung: Sieben Gruppen und Projekte sind mit dem Klimaschutzpreis der Firma Innogy und der Stadt Rietberg ausgezeichnet worden. Das Foto zeigt die Preisträger gemeinsam mit Manfred Rickhoff von der Firma Innogy (Dritter von links), Bürgermeister Andreas Sunder (Siebenter von links) und Klimamanagerin Birgit Frerig-Liekhues (Elfte von links). Foto: Stadt Rietberg
Prima Klima bei der Preisverleihung: Sieben Gruppen und Projekte sind mit dem Klimaschutzpreis der Firma Innogy und der Stadt Rietberg ausgezeichnet worden. Das Foto zeigt die Preisträger gemeinsam mit Manfred Rickhoff von der Firma Innogy (Dritter von links), Bürgermeister Andreas Sunder (Siebenter von links) und Klimamanagerin Birgit Frerig-Liekhues (Elfte von links). Foto: Stadt Rietberg

Klimaschutz in Schulen

Aktuell: »Energiesparen macht Schule«

So lautet der Titel eines Projektes an sieben Rietberger Schulen. Speziell geschulte Lehrer wollen die Thematik fest im Alltag ihrer Bildungsstätten verankern. Ziel ist es, den Energie- und Wasserverbrauch in den Schulen zu senken und das Thema »Energiesparen« auch in den Köpfen der Schüler zu etablieren. Damit soll sowohl ein Beitrag zum Klimaschutz als auch zur Kostensenkung geleistet werden.

ESPAR-DrachenMitarbeiterinnen des Bielefelder Energiebüros e&u betreuen das Projekt in pädagogischer und technischer Hinsicht und stehen den Schulen als ständige Ansprechpartner zur Verfügung. Sie hatten das auf drei Jahre angelegte Energiesparprojekt Ende Dezember 2014 in den Lehrerkonferenzen vorgestellt. Drei Grundschulstandorte und die vier weiterführenden Schulen in Rietberg machen mit und haben in den Lehrerkollegien Energiebeauftragte bestimmt, die als Multiplikatoren das Thema in den Schulen etablieren. In speziell auf sie abgestimmten Seminaren werden die Lehrer-Vertreter und Hausmeister geschult. Die Seminare vermitteln Hintergrundwissen zum Energieeinsatz in der Schule und zeigen an praktischen Beispielen, wie sich mit einfachen und wirksamen Maßnahmen Energie einsparen lässt. Ansatzpunkt ist das Nutzerverhalten. Mit einem didaktisch-pädagogischen Begleitprogramm werden die Schulleitungen, Lehrerkollegien, Hausmeister, Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg zur Energiesparschule unterstützt.

Als Motivation und Anreiz zum Mitmachen erhalten die Schulen eine finanzielle Prämie zwischen 300 und 500 Euro – sofern sie gewisse pädagogische Kriterien erfüllen. Die Schulen sollen das Thema Energiesparen als festen Bestandteil in ihren Unterricht aufnehmen und konkrete Vorschläge für technische oder organisatorische Energiesparmaßnahmen machen. Nach Ablauf der dreijährigen Projektphase werden alle Beteiligten ein Gesamtresümee ziehen.


Juli 2014: Aktion Klima! Mobil

AktionKlimaMobilFlyerDas AktionKlimaMobil ist ein mobiler Werkzeugkasten mit verschiedenen Messgeräten und Instrumenten zum Aufdecken von Energielecks sowie zahlreichen Begleit- und Informationsmaterialien. Das AktionKlimaMobil ist modular aufgebaut und umfasst in jeweils einer Kiste die Themen Erkennen Sehen Wissen Handeln. Die Schulen können sich die Aktionskisten für ihre Projektarbeit bei der Stadt Rietberg kostenlos ausleihen!


Mai 2014: Klimaexpedition mit Geoscopia im Klimapark Rietberg

Bild1_Geoscopia Anhand von Live-Satellitenbildern erläutern die Naturwissenschaftler von Geoscopia wie menschliches Handeln auf der Erde sichtbar wird. Vergleicht man Momentaufnahmen von heute mit Archivbildern, werden die Veränderungen auf der Erdoberfläche sehr deutlich. Schmelzende Gletscher, gerodete Regenwälder, Wirbelstürme …


Januar 2014: Energiesparpaket für Bibliotheken

In der Rietberger Stadtbibliothek steht interessierten Bürgern ein kostenloses Energiesparpaket zur Ausleihe zur Verfügung. Mit der Energiesparkiste können Bibliotheksnutzer ein Strommessgerät ausleihen und damit häusliche »Stromfresser« entlarven.


Dezember 2013: Energiespardetektive

Energiespardetektive

Insgesamt 81 Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen der Gesamtschule Rietberg und des Gymnasiums Nepumucenum wurden von der Verbraucherzentrale NRW zu Energiespardetektiven ausgebildet.

European Energy Award

eea

Der European Energy Award® (eea) ist ein Zertifizierungsverfahren, mit dem die Energie- und Klimaschutzaktivitäten in Kommunen und Landkreisen erfasst, bewertet, gesteuert und regelmäßig überprüft werden. In Deutschland gibt es derzeit 321 eea-Kommunen und 26 eea-Landkreise. Gut ein Viertel der NRW-Kommunen nimmt inzwischen an dem europaweiten Zertifizierungsverfahren teil. Nordrhein-Westfalen liegt dadurch im nationalen wie auch im europäischen Vergleich im Spitzenfeld. Rietberg wurde im November 2015 erneut mit dem European Energy Award Gold ausgezeichnet. Erstmals bekam die Stadt Rietberg diese Auszeichnung drei Jahre zuvor für ihre Erfolge im Rahmen der kommunalen Energie- und Klimaschutzaktivitäten. Um die Gold-Auszeichnung zu erhalten, müssen mindestens 75% der Klimaschutzmaßnahmen umgesetzt werden, die in der eea-Bewertungsmatrix enthalten sind. In dem Magazin »Innovation und Energie« der EnergieAgentur.NRW werden die Erfolge Rietbergs lobend hervorgehoben. Der Katalog benennt 88 konkrete Maßnahmen, mit denen energie- und klimapolitisches Handeln in einer Stadt möglich sind. Die Maßnahmen werden in sechs Bereiche untergliedert:

  • Entwicklungsplanung, Raumordnung
  • Kommunale Gebäude und Anlagen
  • Versorgung, Entsorgung
  • Mobilität
  • Interne Organisation
  • Kommunikation, Kooperation

Gründachkataster

Dachbegruenung

Die Stadt Rietberg hat in Zusammenarbeit mit der Tetraeder.solar GmbH eine Potentialanalyse zur Dachbegrünung im Stadtgebiet Rietberg entwickelt. Solch ein Gründachkataster ist deutschlandweit einzigartig. Mit dessen Hilfe erfahren Sie mehr über die Möglichkeiten, Ihr Dach zu begrünen.

Vorteile einer Dachbegrünung für die Eigentümer:

  • Begrünte Dächer wirken als Wärme-/Kältepuffer und bieten so eine natürliche Wärmedämmung.
  • Begrünte Dächer schützen die Dachhaut (auch vor starken Temperaturunterschieden) und tragen zu einer längeren Lebensdauer der Dacheindeckung / Wertsteigerung des Objektes bei.
  • Begrünte Dächer führen zu einer Reduzierung der Abwassergebühren.

Vorteile für die Stadt und das Klima:

  • Begrünte Dächer tragen durch Wasserverdunstung und Wärmeabsorption zu einer Reduzierung der Wärmeentwicklung im Sommer bei.
  • Begrünte Dächer filtern pro Quadratmeter und Jahr bis zu 0,2 kg Staub und Schadstoffpartikel aus der Luft.
  • Begrünte Dächer schaffen zusätzliche Lebensräume für Pflanzen und Tiere.

Solarpotenzialkataster

Welches Potential hat mein Dach zur Nutzung von Sonnenenergie? Weitere Informationen gibt es auf der Seite des Solarpotenzialkatasters.

Energetische Sanierung

Über eine energetische Sanierung ihres Hauses nachzudenken lohnt sich. Angesichts der steigenden Energiepreise wird die energetische Verbesserung der Gebäude immer wichtiger, denn für private Haushalte stellen die Heizkosten den größten Anteil der Betriebskosten dar. Insbesondere bei älteren Häusern ist das Einsparpotential enorm. Durch eine umfassende Sanierung kann durchschnittlich bis zu 27% Energie eingespart werden. Doch auch Einzelmaßnahmen wie die Erneuerung der Heizung, Dachdämmung oder der Einbau neuer Fenster können bereits zu Einsparungen führen. Dabei entstehen nicht nur energetische Vorteile, auch der Wohlfühlcharakter in ihrem Zuhause wird durch eine Sanierung erhöht. Die entstehenden Kosten einer energetischen Sanierung können durch Fördergelder reduziert und binnen weniger Jahre durch einen geringeren Energieverbrauch eingespart werden. Beratung und Information altbauneuBei Fragen zur Energetischen Sanierung ihres Gebäudes können sie sich an die Ansprechpartner (siehe rechte Sidebar) wenden. Das Projekt ALTBAUNEU des Kreises Gütersloh will einen zusätzlichen Beitrag zum Klimaschutz und der regionale Wirtschaftsförderung leisten. Die Initiative bietet Informationen zum Thema Gebäudesanierungen, Energieberatung sowie möglichen Fördermöglichkeiten. Energiesparer NRW energiesparer_nrwHaben sie ihr Haus vorbildlich saniert? Heizen sie mit Erdwärme oder haben Sie eine Photovoltaikanlage auf dem Dach? Dann lassen sie sich als Energiesparer NRW auszeichnen! Vielen Gebäuden sieht man ihre inneren, energetischen Qualitäten gar nicht an, können jedoch als Vorbild für andere Bürger dienen. Deshalb möchte das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW sowie die Energieagentur NRW private Haushalte mit der Plakette Energiesparer NRW auszeichnen. Ausgezeichnet werden folgende Maßnahmen:

  • Biomasse
  • Drei-Liter-Haus
  • Erdwärme
  • KWK
  • Wärmepumpe
  • Passivhaus
  • Photovoltaik
  • Sanierter Bestandsbau
  • Solarkollektoren

Die Auszeichnung ist für die Antragsteller vollkommen kostenlos. Eine Bewerbung um mehrere Auszeichnungen gleichzeitig ist möglich. Den ausgefüllten Antrag können Sie einreichen bei: Bezirksregierung Arnsberg Abteilung 6 – Bergbau und Energie in NRW Postfach 102545 44025 Dortmund oder bei der Stadt Rietberg:

Rüdiger Ropinski

Rathausstr. 36, 33397 Rietberg
Tel (05244) 986-273
Fax (05244) 986-412
Bereich: Leiter Räumliche Planung & Entwicklung, Umwelt, Klimaschutz und Abfallwirtschaft

Förderprogramme

Wie finde ich das passende Förderprogramm zu meiner Maßnahmen?

Zur Unterstützung von erneuerbaren Energien, energetischen Sanierungsmaßnahmen und alternativen Heizsystemen stehen zahlreiche Förderprogramme des Bundes und der Länder zur Verfügung. Die Förderungen erfolgen in Form von Zuschüssen, Boni oder zinsgünstigen Darlehn. Eine Übersicht zu den einzelnen Förderprogrammen und den entsprechenden Richtlinien finden sie in der Förderdatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie.


Kostenlose Energieberatung für Rietbergpass-Inhaber Die zunehmenden Belastungen der privaten Haushalte durch gestiegene Preise für Brennstoffe und für Strom können insbesondere bei niedrigem Haushaltseinkommen oft nur noch schwer getragen werden. Insbesondere Empfängern von Sozialleistungen bleibt häufig der Zugang zu entsprechenden Beratungsangeboten schon wegen der damit verbundenen Kosten verwehrt. Diese Richtlinie verfolgt daher das Ziel, Privathaushalten mit niedrigem Einkommen eine für sie kostenlose Energieberatung zu ermöglichen, um Einsparungen bei den Kosten für die Heizung sowie beim Stromverbrauch zu erreichen. Die Beratung wird durchgeführt von der Energieberatung der Verbraucherzentrale NRW e.V. in Rietberg.

Klimaschutzkonzept

Mit der Erstellung des integrierten Klimaschutzkonzeptes im Jahr 2012 stellt sich die Stadt Rietberg den klimatischen Herausforderungen der Zukunft. Das oberste Ziel eines Klimaschutzkonzeptes ist es, eine Reduzierung der CO2 Emissionen auf dem Stadtgebiet zu erreichen. Das integrierte Klimaschutzkonzept soll der Stadt Rietberg ermöglichen, die vorhandenen Einzelaktivitäten im Bereich des Klimaschutzes zu bündeln und in Zusammenarbeit mit Akteuren der Rietberger Gesellschaft nachhaltige Projektansätze sowie Multiplikatoren- und Synergieeffekte zu schaffen und zu nutzen. Potenziale in den Sektoren Wirtschaft, Haushalte, Verkehr und Kommune sollen aufgedeckt und in einem langfristige umsetzbaren Handlungskonzept zur CO2 Reduzierung und zur Verbesserung der Energiestrukturen auf dem Stadtgebiet Rietberg entwickelt werden. Das Klimaschutzkonzept umfasst Maßnahmen in den folgenden Handlungsfeldern:

  • Fotolia_870357_Subscription_L_01Energieeffizienz in Unternehmen
  • Planen, Bauen, Sanieren
  • Regenerative Energien
  • Mobilität
  • Öffentlichkeitsarbeit/Klimapark

Innerhalb des Klimaschutzkonzeptes wurden bereits nachstehende Teilkonzepte entwickelt:

  • Klimaschutzteilkonzept »Erneuerbare-Energien-Potentiale«
  • Klimaschutzteilkonzept »städtische Liegenschaften«

Um das Klimaschutzkonzept zügig umsetzen zu können wurde im September 2012 Dipl.-Ing. Anika Hering als erste Klimaschutzmanagerin der Stadt Rietberg eingestellt. Gefördert wird die Erstellung und Umsetzung des kommunalen Klimaschutzkonzeptes durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.

Ansprechpartner

Rüdiger Ropinski

Rathausstr. 36, 33397 Rietberg
Tel (05244) 986-273
Fax (05244) 986-412
Bereich: Leiter Räumliche Planung & Entwicklung, Umwelt, Klimaschutz und Abfallwirtschaft

Dipl.-Ing. Helge Pfingst

Im Klimapark 7, 33397 Rietberg (Sonnenhaus)
Tel (05244) 905-619
Bereich: Energieberatung


Für allerhand Projekte  zur Förderung des Klimaschutzes hat die Stadt Rietberg Fördergelder der öffentlichen Hand erhalten. Welche Projekte gefördert wurden, ist hier nachzulesen.