Sehenswürdigkeiten

Klostergarten01-klHerzlich willkommen im “Staatlich anerkannten Erholungsort Rietberg” an der Ems, der “Gold”-Stadt im Bundeswettbewerb “Entente Florale”, der NRW-Landesgartenschaustadt 2008! Die Stadt Rietberg hat allerhand zu bieten – überzeugen Sie sich selbst.

Museen

Bibeldorf

BibeldorfDas Bibeldorf der evangelischen Kirchengemeinde ist ein deutschlandweit einzigartiges Projekt. Der pädagogische Lernort mit seinem Freilichtmuseum macht das Alltagsleben zur Zeit der Bibel erlebbar.

Adresse: Jerusalemer Straße (früher Perlbruch), Rietberg
Telefon: (05244) 974974, www.bibeldorf.de


Kunsthaus Rietberg – Museum Wilfried Koch

JL_075_KUNSTH_Gemaelde_2Das denkmalgeschützte Ackerbürgerhaus beherbergt das Lebenswerk des Künstlers Dr. Wilfried Koch (Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste) aus Rietberg-Varensell.

April bis September; Ostern nur am zweiten Feiertag

Montag
geschlossen
Dienstag
14.30 - 18.00 Uhr
Mittwoch
14.30 - 18.00 Uhr
Donnerstag
14.30 - 18.00 Uhr
Freitag
14.30 - 18.00 Uhr
Samstag
11.00 - 18.00 Uhr
Sonntag
11.00 - 18.00 Uhr

Kunsthaus Rietberg – Museum Wilfried Koch

Emsstraße 10, 33397 Rietberg
Tel (05244) 986-373
Fax (05244) 986-17373
Bereich: Kunsthaus Rietberg – Museum Wilfried Koch


DSC_0017_01Heimathaus Rietberg

Das großzügige Ackerbürgerhaus von 1645 weist eine typische Rietberger „Utlucht“ auf, die den Blick auf die Straße freigibt. Seit seiner Eröffnung 1989, zeigt das Haus u. a. typische Einrichtungen einer ländlichen Wohn- und Lebenskultur.

Adresse: Klosterstraße 3, Historischer Stadtkern
Öffnungszeiten: mittwochs und sonntags von 15 – 18 Uhr
Eintritt: frei

 


Heimathaus Mastholte

Heimathaus_MastholteDas unter Denkmalschutz stehende Fachwerkhaus, erbaut 1845, steht der Bevölkerung seit 1990 als Heimathaus zur Verfügung. Es veranschaulicht das Leben und Wohnen der Landbevölkerung vergangener Zeiten. Im Außengelände findet der Besucher einen typisch westfälischen Bauerngarten mit Remise, Ziehbrunnen und Brotbackofen.

Adresse: Lippstädter Straße 2a
Öffnungszeiten: Besichtigungen und Führungen nach telefonischer Absprache kurzfristig möglich – Gisbert Schnitker: Tel. (02944) 598-614
Eintritt: frei

Atelliers und Galerien

Atelier_Monitillo_151Atellier Monitillo

Die Kunstwerke des in Italien geborenen Künstlers Angelo Monitillo ziehen jeden Betrachter in seinen Bann. Scheinbar wertlose Metallteile sind die Ausgangsmaterialien für die eindrucksvollen Skulpturen. Diese sind nicht nur in und vor Angelo Monitillos Atelier zu bewundern, sondern auch an Plätzen wie z. B. im Bibeldorf und vor der evangelischen Kirche in der Müntestraße.

Adresse: Müntestraße 6, Historischer Stadtkern
www.monitillo.com
Öffnungszeiten: sonn- und feiertags von 14 – 17 Uhr, oder nach Vereinbarung.

Gärten und Parks

DSCF1075_3Bürgergärtchen und Drostengarten

Die beiden unterschiedlichen, in jüngster Zeit in ihrer jetzigen Gestalt angelegten städtischen Gartenanlagen befinden sich in Käthes Gässchen. In dem romantisch gelegenen „Bürgergärtchen“, der in Ausmaß und Anlage eher bescheiden ist, blühen im Sommer wunderschöne Rosen.

Schräg gegenüber auf der anderen Seite der Gasse erstreckt sich der Drostengarten, in dessen Mitte im Jahre 2008 in Anlehnung an überlieferte herrschaftliche Gärten in Rietberg aus dem 18. Jahrhundert ein geometrisch angelegter Garten mit Rabatten, Hecken, Wegen und Blickachsen geschaffen wurde. In dem Garten befindet sich eine Stahl-Skulptur mit dem Titel „Voller Mond“, deren „schwebenden Mondhälften“ unter Eiben und über dem Efeu je nach Sonneneinstrahlung einen stets wechselnden Eindruck vermitteln. Geschaffen wurde sie von der in Hannover lebenden und an der Berliner Universität der Künste lehrenden Künstlerin Prof. Christiane Möbus.

Klostergarten01_InternetKlostergarten – Skulpturenpark Wilfried Koch

Als Wandelgarten angelegt diente der Klostergarten den örtlichen Franziskanern als Garten der Stille und Meditation. Heute beherbergt er Bronzeskulpturen des Künstlers Dr. Wilfried Koch (Mitglied der „Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste“).

Adresse: Klosterstraße/Am Südwall
Täglich geöffnet von 9 bis 20 Uhr, maximal bis Einbruch der Dunkelheit.

Über die Emsbrücke Klosterstraße/Am Südwall ist der Zutritt möglich. Ein zusätzlicher Ausgang ist zum Parkplatz Torfweg/Schulzentrum/ZOB vorhanden.
(Achtung: Die Toranlage bei der Emsbrücke öffnet und schließt automatisch. Sofern Sie im Park sind und das Tor der Emsbrücke schließt, dann benutzen Sie bitte den Ausgang zum ZOB, der immer geöffnet ist.)

Eintritt: frei

Handwerksbetriebe

bild_genussrouteKaffeerösterei EOS

Während eines Kaffeeseminars erfahren Sie Wissenswertes über den Kaffee und seine Zubereitung. Natürlich darf anschliesend auch verkostet werden.

Adresse: Gütersloher Str. 66, Rietberg – Stadtteil Neuenkirchen

Telefon: (05244) 907 – 805, www.eoskaffee.de

Höfe

Das Käsehaus – Druffeler Schaukäserei Hof Buschsieweke

Der Hof Buschsieweke, auf dem seit 2001 Käse produziert wird, liegt idyllisch am Rande des Naturschutzgebietes Merschwiesen. In der 200 qm großen Schaukäserei kann die Herstellung von Käse hautnah miterlebt werden.

Adresse: Westring 21, Rietberg – Stadtteil Druffel

Telefon: (05244) 10406, www.das-kaesehaus.de

Öffnungszeiten:
montags – freitags 8 – 19 Uhr, samstags 8 – 16 Uhr
Besichtigungen für Gruppen möglich

Spargelhof Milsmann

Wer kulinarisches liebt, ist hier genau richtig. Der Spargel der Familie Milsmann ist über die Grenzen der Region bekannt. Außerdem werden auf dem Hof Erdbeeren und Himbeeren angebaut.

Adresse: Haselhorststraße 55, Rietberg – Stadtteil Mastholte

Telefon: (02944) 2703, www.spargelhof-milsmann.de

Öffnungszeiten:
April – Juli/August täglich von 8 – 20 Uhr
Hof- und Feldführungen für Gruppen rund um den Spargelanbau mit anschließender Verkostung

Bioland Mertens-Wiesbrock

Auf diesem Hof wird seit fast 25 Jahren erfolgreich Biogemüse angebaut. Wer etwas Zeit mitbringt, kann gern mit über das Feld gehen oder in das Gewächshaus schauen und sehen, wo das Gemüse wächst.

Adresse: Schulstraße 123, Rietberg – Stadtteil Varensell

Telefon: (05244) 1817, www.mertens-wiesbrock.de

Öffnungszeiten:
Dienstags bis freitags 9 – 13 Uhr sowie von 15 – 19 Uhr, samstags 9 – 13 Uhr, montags geschlossen
Hofführungen sowie verschiedene Angebote für Schulklassen und Kindergartengruppen

 

Außerdem:

Historischer Stadtkern

Der Historische Stadtkern, das Herz und Zentrum der Stadt, ist geprägt durch die geschichtliche Vergangenheit Rietbergs als Grafschaftsresidenz und Landeshauptstadt. Die liebevoll restaurierten Fachwerkgebäude gaben Rietberg auch den Beinamen „Stadt der schönen Giebel“.

Bibeldorf

Das Bibeldorf der evang. Kirchengemeinde ist ein deutschlandweit einzigartiges Projekt. Der pädagogische Lernort mit seinem Freilichtmuseum macht das Alltagsleben zur Zeit der Bibel erlebbar (www.bibeldorf.de)

Naturschutzgebiet Emssee mit Aussichtspunkt

Von einem Aussichtspunkt aus kann das 20 Hektar große, seit November 1985 unter Schutz stehende Gebiet, überblickt werden. Wer etwas länger verweilt, sieht sicher auch eines der hier lebenden Tiere.

Füchteys Mühle

Die Mühle des Meiers Füchtey in Bokel war eine Mahl- und Bokemühle. Dort wurde sowohl Korn gemahlen, als auch Flachs gebrochen („gebokt“). Als die Mühle Anfang des 20. Jahrhunderts an Anton Flamme verpachtet wurde, erhielt sie den Beinamen „Flammenmühle“. Im Jahre 1926 wurden die drei Wasserräder der Mühle durch Turbinen ersetzt. Der Mühlenbetrieb wurde bis zum Jahre 1978 aufrechterhalten.

Gartenschaupark Rietberg

Der Gartenschaupark Rietberg ist immer einen Besuch wert. Mit seinen vielfältigen Spiel-, Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten bietet er Attraktionen für die ganze Familie. Großzügige Seenlandschaften und üppig blühende Beete laden zum Betrachten und Verweilen ein.

Naturschutzgebiet „Rietberger Fischteiche“ mit Aussichtspunkt

Die Teichanlage wurde im Bereich der ehemaligen Schlossgräfte (hier stand das „Rietberger Schloss“, welches Anfang des 19. Jahrhunderts abgerissen wurde) angelegt. Sie diente der Karpfen und Schleienzucht. Heute steht das Gebiet mit einer Vielzahl gebietstypischer Tier- und Pflanzenarten unter Schutz. Das Naturschutzgebiet „Rietberger Fischteiche“ stellt besonders für Wasservögel eines der wertvollsten Biotope in Nordrhein-Westfalen dar. Das Gebiet befindet sich in Privatbesitz und ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Einen Einblick ermöglicht eine Aussichtskanzel am Rande des Naturschutzgebietes.

Johanneskapelle

Die leuchtend weiße Johanneskapelle (Weihe 1748) stellt Rietbergs bedeutendstes Baudenkmal dar. Es wurde von der Gräfin Maria Ernestine Franziska von Kaunitz-Rietberg zur Verehrung des hl. Johannes von Nepomuk erbaut.

Mastholter See

Das Naherholungsgebiet Mastholter See lädt zum Surfen, Segeln und Wasserskifahren ein. Auf einem 2,7 km langen Rundwanderweg bieten sich Spaziergänge, Rad-, Jogging- und Nordic-Walking-Touren an.

Katholische Pfarrkirche St. Jakobus

Mit dem Bau der Kirche wurde 1653 begonnen. Durch verschiedene Maßnahmen wurde die anfängliche Schlichtheit der Kirche später aufgelockert. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Kirche zu klein und 1905 um ein Seitenschiff erweitert. Ein weiteres geplantes konnte nicht realisiert werden. So entstand in Mastholte eine Kirche in der recht ungewöhnlichen zweischiffigen Form.

Heimathaus Mastholte

Das unter Denkmalschutz stehende Fachwerkhaus, erbaut 1845, steht der Bevölkerung seit 1990 als Heimathaus zur Verfügung. Es veranschaulicht das Leben und Wohnen der Landbevölkerung vergangener Zeiten. Im Außengelände findet der Besucher einen typisch westfälischen Bauerngarten mit Remise, Ziehbrunnen und Brotbackofen.

Naturschutzgebiet „Rietberger Emsniederung“

Das europaweit bedeutsame Naturschutzgebiet ist mit 428 Hektar das zweitgrößte Feuchtwiesenschutzgebiet im Kreis Gütersloh. Entlang der Ems erstreckt es sich bis in den Kreis Paderborn hinein. Im Westen grenzt die fast ebene Wiesen- und Weidenlandschaft direkt an die Rietberger Fischteiche. Das Naturschutzgebiet beherbergt eine Vielzahl gefährdeter Pflanzenarten und ist eines der bedeutendsten Brut- und Rückzugsgebiete für gefährdete Wiesenvogelarten in NRW. Die unberührte Natur lädt zu ausgiebigen Spaziergängen und Radtouren ein.

Antfängers Mühle

Antfängers Mühle in Westerwiehe wurde vermutlich kurz vor dem Jahre 1750 erbaut. Sie gilt als die jüngste der Rietberger Emsmühlen. Der Name „Antfänger“ bedeutet „Entenfänger“ und deutet darauf hin, dass hier früher Wildentenfang betrieben wurde. Dafür existierte eine eigene Fanganlage in der Nähe der Mühle. Pro Tag konnten um die 50 Wildenten gefangen werden, die bis nach Holland weiterverkauft wurden. Mit dem Beginn der Emsregulierungen in den 1930er Jahren blieben die Wildenten jedoch aus und die Fangstelle verfiel. Das Mühlengeschäft selbst florierte bis in die 1950er Jahre hinein. Seit 1975 stehen die Räder der Mühle jedoch vollständig still. Heute ist ein Bio-Bauer in dem unter Denkmalschutz gestellten Natursteinbau tätig.

Naturschutzgebiet „Steinhorster Becken“

Das etwa 82,6 Hektar große Naturschutzgebiet „Steinhorster Becken“ liegt nördlich von Steinhorst im Delbrücker Land an der nördlichen Grenze des Kreises Paderborn. Mit seinen großen Flachwasserzonen und Feuchtwiesen dient das Gebiet zahlreichen Watt- und Wasservögeln als Brut- und Rastgebiet. Ursprünglich als Rückhaltebecken gegen Emsüberflutungen gedacht, ist das künstlich geschaffene Biotop heute ein Vogelreservat von überregionaler Bedeutung und zeigt, wie Naturschutz, Landwirtschaft und Hochwasserschutz erfolgreich miteinander verbunden werden können.

Katholische Pfarrkirche St. Laurentius

Die Kirchengemeinde Westerwiehe besteht seit 1852. Zuvor gehörte die Bauernschaft Westerwiehe kirchlich zur Pfarrei Neuenkirchen. Mehrere Jahrzehnte lang diente eine Kapelle den Westerwiehern als Gotteshaus, bis 1921 der Grundstein für einen Kirchenerweiterungsbau gelegt wurde. So entstand Schritt für Schritt das heutige Kirchengebäude, das 1952 auch einen Turm erhielt.

Benediktinerinnen-Abtei Varensell

In dem 1902 gegründeten Kloster leben heute zirka 50 Schwestern nach der Regel des Ordensgründers Benedikt. Gebet und Arbeit, Zurückgezogenheit und Gastfreundschaft prägen ihr gemeinsames Leben.

Katholische Pfarrkirche St. Margareta

Die Pfarrkirche St. Margareta ist die älteste Pfarrei aller Gemeinden der ehemaligen Grafschaft Rietberg. 1803 erfolgte eine letzte Kirchenerweiterung. Nach dem Einsturz des Turmes wurde dieser neu aufgebaut und mit zwei Seitenschiffen versehen.

Dorfplatz Druffel

Druffel ist der kleinste Rietberger Stadtteil mit ländlicher Idylle. Den Mittelpunkt des Ortes bildet der Dorfplatz mit der Herz-Jesu-Kirche, die seit mehr als 50 Jahren besteht. Daneben befindet sich das Bürgerhaus, ursprünglich ein Schulgebäude, das 1980 umgebaut wurde und heute hauptsächlich der Vereinsnutzung dient. Vor dem Gebäude steht eine kleine Baumgruppe von drei Eichen, welche sich auch im Ortswappen wieder findet. Die schönen Außenanlagen des Bürgerhauses mit Grünflächen und Spielplatz bieten sich für eine kleine Rast an.