Eichenprozessionsspinner: Kontakt meiden

Ein Mitarbeiter eines Fachbetriebs entfernt ein Eichenprozessionsspinner-Nest. Er steht im Korb eines Hubwagens und trägt einen Schutzanzug und Maske. Archivfoto.

Entfernung von Nestern nur in Gebieten mit höherem Risiko

Rietberg. Mit den warmen Temperaturen wird auch der Eichenprozessionsspinner wieder aktiv: Seine Nester verbreiten sich immer weiter und es gibt im gesamten Stadtgebiet kaum einen Bereich, in dem Eichen nicht vom Eichenprozessionsspinner befallen sind. Die Stadt Rietberg weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es nicht möglich ist, alle Nester zu entfernen. Priorität haben hier Orte mit so genanntem “höheren Risiko”. Dazu gehören Schulen, Kindergärten und ähnliche Einrichtungen. In diesen Fällen werden Fachbetriebe beauftragt, die dem Eichenprozessionsspinner zu Leibe rücken.

Weil die Entfernung der Nester nicht überall möglich ist, sollten Bürgerinnen und Bürger selbst umsichtig sein und Abstand zu befallenen Eichen und sichtbaren Nestern halten, Raupen und Gespinste nicht berühren, Kinder informieren und sie vom Spielen unter betroffenen Bäumen abhalten. Auch Haustiere sollten konsequent ferngehalten werden. Bei Symptomen nach Kontakt wie Hautausschlägen mit Schwellungen, Juckreiz und Pusteln, schmerzhaften Augenreizungen sowie Atembeschwerden sollte ärztlicher Rat eingeholt werden. Auslöser für solche Beschwerden sind die Brennhaare des Eichenprozessionsspinners, die mit bloßem Auge kaum sichtbar sind, aber einen Giftstoff enthalten, der entsprechende Symptome bewirken kann.